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Nein, das stimmt nicht ganz.
Die Einlaufsituation des Überlaufkanals wurde durch die Errichtung des
neuen Pumpwerkes nicht verändert. Die Problematik von eindringenden
Hochwasser in die Kanalisation über die "alte" Einleitstelle bestand
schon vor dem Bau des Pumpwerkes. Da fungierte diese als Einleitstelle
für die Kanalisation der Gemeinde Etzleben und wurde für
Oberflächenwasser und das Überlaufwasser der Kleinkläranlagen genutzt.
Mit dem Bau des Pumpwerkes werden
die Kleinkläranlagen ja nun überflüssig und die bereits vorhandene
Einleitstelle wurde für das Pumpwerk um- bzw. weitergenutzt. Ich meine
damit, dass die Einleitselle nun zum Ableiten des zuviel ankommenden
Wassers, wie beispielsweise bei starkem Regen,
genutzt wird.
Da die Pumpen auf eine bestimmte
Leistung ausgelegt sind, im Normalfall sind das
5 l/s, bedarf es eines durch die untere Wasserbehörde genehmigten
Überlaufes, um die Pumpen bzw. auch die Kläranlage zu entlasten.
Ich war selber dieses Wochenende in Etzleben, um die Lage vor Ort zu
beurteilen und die mit der Hochwasserbekämpfung betraute Freiwillige
Feuerwehr Etzleben zu beraten. Dabei habe ich festgestellt, dass über
den Überlaufkanal, welcher in die Lossa mündet,
Wasser in das Pumpwerk
eingedrungen war. Um das Wasser der Lossa nicht nach Oldisleben zu
pumpen, wurden die Pumpe von uns abgestellt. Über den Stauraumkanal
drang das Wasser der Lossa dann mit steigendem Hochwasserpegel
allerdings weiter in die Kanalisation von Etzleben ein.
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