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Thüringen wacht auf?
Mit einer Informationsveranstaltung am
21.09.2009 gab das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft dem Ministerium für
Wirtschaft und Soziales Gelegenheit, ihre Pläne zur thüringenweiten
Anbindung aller Bürger an das Breitbandinternet vorzustellen. (externer
Link:
thüringen online.de)
Herr Ministerialrat Kaßbohm stellte in
seinem Vortrag anschließend klar, dass Breitbandinternet, nicht nur die
landläufig unter DSL bekannte Verbindungen umfasst. Zur Anbindung an
schnelles Internet kommen vielmehr eine Vielzahl von Technologien in
Frage.
Herr Kaßbohm stellte weiter vor, dass sich in Thüringen ein
Kompetenzzentrum im Aufbau befindet, welches derzeit die
Breitbandabdeckung in Thüringen prüft und hierfür allerdings auf die
Mitarbeit der Gemeinden und Bürger angewiesen ist.
Das Ministerium für Wirtschaft und Soziales stellt
als ersten Schritt hierzu einen Erfassungsbogen zum Download ( welcher in
einen der nächsten Amtsblätter ebenfalls abgedruckt wird) bereit.
Als zweiten Schritt wird die Gewinnung möglicher Anbieter im Rahmen eines
Interessenbekundungsverfahren erfolgen, welche nach
Preisvergleich dann entsprechend den Zuschlag
erhalten sollte. Nach der aktuellen Förderrichtlinie werden Arbeiten zur
Anbindung an einen schnellen Internetanschluss mit Fördermitteln bis zu
90% der Kosten unterstützt.
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Technologien des Breitbandinternets |
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Satellit |
Mobilfunktechnologien wie UMTS oder HSDPA |
UHF (Nutzung ehem. Fernsehfunkkanäle) |
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WLAN-Hotspots (Funkverbindung über kurze Distanzen) |
PLC (Anbindung über das vorhanden Stromnetz) |
DSL |
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WiMax (Funkverbindung über mittlere Entfernungen) |
vorhandene Kabelfernsehstrukturen |
FTTx (Glasfaserkabel) |
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